TOASTING oder "Die Wurzeln des Rap"



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U Roy Der 1942 in Kingstown/Jamaika geborene Ewart Beckford aka Daddy U-Roy begann in den spaeten 60ern bei Sound Systems (1961 mit den Records des Doctor Dickies Soundsystem) auf die "Versions" (B-Seiten der Reggae Singles, die die A-Seite ohne Gesang enthielt) zu "toasten" und schuf damit die Basis für spätere Musikrichtungen wie Rap und Hip-Hop. Beim Toasten wird die Version als musikalische Basis verwendet, auf welcher (meist improvisiert) gesprochen, gesungen, kommentiert und mit dem Original-Gesang dialogiert wird. Die Toasting-Versionen der Reggae-Tracks erfreuten sich oft gleicher. manchmal sogar groesserer Popularität als die Original-Versionen. U Roy, der legendäre Vater des Toasting, kollaborierte ursprünglich auch mit dem Dub-Pionier King Tubby, der die B-Side Versions mit Effekten wie Hall und Echo veränderte.

I Roy
I-Roy (sein Name gilt als Tribute für U-Roy), 1944 als Roy Samuel Reid geboren, erweiterte den "early dub chanting style". Ab 1973 verbrachte er die meiste Zeit als Heim-Producer im "Studio Channel One", während er weiter Platten auf den Markt brachte und Auftritte als DJ (Toaster) bei Dancehall Bashments hatte. 1999 verstarb der damals erst 55 Jahre alte I-Roy in den USA an Herzversagen.



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